Monat zwölf im Leben zu fünft

Oder: Läuft.


Der Monat wird eingeläutet mit Lenas drittem Geburtstag. Das Wetter ist toll, wir können draußen auf der Terrasse feiern, und Lena genießt es sichtlich, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Riesengroß ist sie geworden, die kleine Maus – im Alltag, mittendrin zwischen der großen Schwester und dem Nesthäkchen rückt das nur allzu oft in den Hintergrund. Dabei haben wir allen Grund, stolz auf sie zu sein: Lena hat eine schnelle Auffassungsgabe, sie steht Nele kaum nach, was die sprachlichen Fähigkeiten betrifft, kann sich ziemlich lange konzentriert allein beschäftigen und ist überdies in all ihrem Tun rundherum süß. Den Übergang in den Kindergarten hat sie ohne größere Probleme gemeistert, das bestätigt auch ihre Erzieherin, die sie als liebes, kluges Kind beschreibt. Ob sie sich bei ersterem Attribut versprochen hat? Nein, Spaß beiseite: Lena hat tatsächlich eine sehr liebe, kuschelbedürftige, sensible Seite. Die muss man allerdings suchen, denn sie versteckt sich meist hinter dem Schalk, der ihr im Nacken sitzt und aus den hübschen braunen Augen blitzt, wann immer sie uns ansieht.

Weiterlesen „Monat zwölf im Leben zu fünft“

Monat elf im Leben zu fünft

Oder: Ma-ma


Die Zeit rennt… Schon wieder ist ein Monat vergangen. D. und ich haben beide viel zu tun auf Arbeit, im Garten ist Erntezeit und darüber hinaus beginnt jetzt die interfamiliäre Hochsaison für Geburtstagsfeierlichkeiten: Jede Menge außerplanmäßiger To Dos, deren Ausführung wir so gut es geht und mit nicht immer optimalem Erfolg hinterherhecheln. Eins steht fest: Die Tage sind zu kurz. Wer hat sich das mit den 24 Stunden ausgedacht? Gut wären 26. Oder, noch besser, 28. Weiterlesen…

Monat zehn im Leben zu fünft

Oder: Mein Kumpel, der Staubsauger


Es ist unglaublich, wie die Zeit vergeht (Nicht minder unglaublich ist es, wie oft ich diesen Satz schon von mir gegeben habe, seitdem ich Kinder habe). In nur zwei Monaten feiern wir Phils ersten Geburtstag. Davor steht Lenas dritter Geburtstag an, und nur wenige Wochen später wird Nele fünf Jahre alt. Damit haben wir bald die kumulierte Energie von 9 Jahren Kleinkind im Haus… Weiterlesen…

Monat neun im Leben zu fünft

Oder: So ein eigener Wille ist doch was Feines


Ein ereignisreicher Monat neigt sich dem Ende zu. Eingeläutet wurde er mit einer entscheidenden Änderung unseres Alltagsrhythmus: Während ich meinen Wiedereinstieg auf Arbeit hatte, startete Phil in der Kinderkrippe durch. Dort klappt bis jetzt alles super, insbesondere, wenn man bedenkt, dass er die Umstellung vier Monate zeitiger als seine Schwestern meistern musste. Phil fremdelt nicht, isst gut und hat – soweit ich das beurteilen kann – Spaß an all dem neuen Spielzeug und den vielen kleinen Menschlein, die dort überall herumlaufen. Nur mit dem Mittagsschlaf hapert es noch ein wenig, wobei das Thema Schlaf ja auch Zuhause nicht immer unproblematisch ist. Weiterlesen…

Monat acht im Leben zu fünft

Oder: Papas Elternzeit beginnt


Phils achter Lebensmonat ist gleichzeitig der erste Monat von Papas Elternzeit. Während D. bei den Mädchen jeweils 5 Monate lang Zuhause war, haben wir uns diesmal für ein Teilzeit-Modell entschieden: D. nimmt 10 Monate Elternzeit, in denen er die erste Hälfte der Woche auf Arbeit geht und die zweite Hälfte Zuhause ist. Weiterlesen…

Monat sieben im Leben zu fünft

Oder: Wie ich die Mülltonne in den Schlaf wiegte


Ziemlich genau am Ende des sechsten Lebensmonats hat Phil eine wichtige Entdeckung gemacht: Entfernte Gegenstände müssen bei geschicktem Körpereinsatz nicht länger unerreichbar bleiben. Ein Arm muss lediglich in Zielrichtung ausgestreckt werden, der Körper anschließend mit den Knien hinterhergeschoben werden und tataaa: Man befindet sich plötzlich ein ganzes Stück weiter vorn als vorher. Weiterlesen…

Monat sechs im Leben zu fünft

Oder: Wie ich zur Hexe mutierte


Der Februar ist turbulent bei uns. Zuerst beschließt Mama, Phils kulinarisches Leben mit Brei zu bereichern. Trotz idealen Ausgangsbedingungen – Phil ist ausgeschlafen, nicht hungrig, aber auch noch nicht zu satt – wird der erste Löffel, der sich langsam und mit der orangeroten Masse beladen in sein Blickfeld bewegt, sehr misstrauisch begutachtet. Als der Löffel eindeutig den Weg in Richtung Mund einschlägt, öffnet sich dieser zunächst pflichtschuldig. Das Aufeinandertreffen von Möhrenbrei und kindlichen Geschmacksknospen führt jedoch dazu, dass der Mund vor Schreck offenbleibt, die Mundwinkel sich deutlich nach unten bewegen und das Gesicht sich zu einer angewiderten Grimasse verzieht, wie sie Mama bis dato noch nicht zu sehen bekommen hat. Der erhoffte Schluckreflex setzt zwar ein, leider erst, nachdem die gerade verabreichte Masse wieder aus dem Mund herausgelaufen ist. Weiterlesen…

Monat fünf im Leben zu fünft

Oder: Selber schuld, ich wollte doch ein Mama-Kind haben…


Auch diesen Monat beginnen wir mit der intrafamiliären Verteilung von Krankheitserregern. Der Reihenfolge nach erwischt es Lena, dann Nele und dann Phil mit einer leichten Bindehautentzündung. Am Schluss folgt Mama. Bei mir beschränken sich die Augen leider nicht wie bei den Kindern darauf, zu tränen, sondern durchlaufen das volle Programm: Sie sind verklebt, geschwollen, feuerrot und lassen sich  kaum öffnen. Ein paar Tage lang biete ich einen höchst gruseligen Anblick. Interessanterweise hatten wir dasselbe Spiel bereits letztes Jahr um etwa die gleiche Zeit; auch damals blieb Papa als einziger verschont. Vielleicht ist das so eine saisonale Geschichte? Wir warten mal 2017 ab. Weiterlesen…

Monat vier im Leben zu fünft

Oder: Baby-Männerschnupfen


Phils vierter Lebensmonat beginnt mit der Erkenntnis, dass wohl irgendetwas dran sein muss an dem Vorurteil, Jungen seien empfindlicher als Mädchen.

Den Anfang macht Lena, die von einem Tag auf den anderen beginnt, fortwährend laut und rasselnd zu husten. Sie ist in dieser Hinsicht überhaupt recht anfällig; wir haben bis jetzt noch nicht herausbekommen, woran genau das liegt (Daran, dass sie ihr nacktes Bäuchlein gern der Umwelt präsentiert? Oder daran, dass sie der Meinung ist, die Beine müssten nachts auf der Decke liegen, nicht darunter?). Weiterlesen…

Monat drei im Leben zu fünft

Oder: Schlaf? Wer braucht denn sowas?!


Phil entwickelt sich rasend. Er legt weiter an Gewicht zu und wächst entsprechend schnell – das Köpfchen scheinbar schneller als der Rest, so dass er nach wie vor etwas unproportioniert aussieht. Auf niedliche Baby-Art unproportioniert, versteht sich. Jedenfalls ist bald die erste große Kiste mit aussortierten Anziehsachen voll. Ein wenig wehmütig bin ich schon angesichts der vielen süßen Babysachen, die ich nun niemandem mehr anziehen kann… Weiterlesen…

Willkommen in Leipzig, Paul!

Geschichten für kleine Stadt-Entdecker

Julia+4

moderatorin, buchautorin, mom of 4

Nieselpriem

Abenteuer rund um Aufzucht und Pflege der Jungen

Alltagswahnsinn

Der ganz normale Wahnsinn einer Dreifachmama

mutterchaos

Kinder-Museen-Alltags-Chaos