Eingeimpft (Teil 2)

Hier folgt nun die Fortsetzung meines gestrigen Eintrags.

Unser persönlicher Umgang mit dem Impfen

Bevor ich vor sechs Jahren das erste Mal die Aufklärungsbroschüre zum Impfen von meiner Kinderärztin in die Hand gedrückt bekam, war meine Haltung dazu ziemlich entspannt. Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt. Klar impfe ich. Wurde doch früher auch so gemacht. Die Wirkung ist enorm, die Nebenwirkungen sind begrenzt, das Risiko für Schäden klein. Das war in etwa das, was mir mein gesunder Menschenverstand gesagt hat, ohne, dass ich mich weiterführend mit dem Thema auseinandergesetzt hätte.

Das erste Mal habe ich aufgehorcht, als mich meine Mutti auf das Thema ansprach. Sie hatte gerade den Vortrag einer renommierten Heilpädagogin besucht, Weiterlesen „Eingeimpft (Teil 2)“

Eingeimpft (Teil 1)

Lange habe ich überlegt, ob ich hierzu etwas schreiben soll. Warum? Weil es mit dem Impfen ein bisschen wie mit dem Stillen ist: Es ist ein höchst kontroverses Thema, an dem sich die Gemüter erhitzen, bei dem es oft nur Schwarz oder Weiß gibt und die Vorbehalte auf beiden Seiten groß sind. Besonders kritisch ist, dass die Diskussion oft persönlich wird: Wirkt sich die elterliche Entscheidung zum Stillen „nur“ auf die eigenen Kinder aus, sehen sich Eltern, die dem Impfen kritisch gegenüberstehen, mit dem Vorwurf konfrontiert, sämtliche Menschen im Umfeld zu gefährden.

Kein leichter Stoff für einen Blogeintrag also. Und doch einer, der, so habe ich das Gefühl, angesprochen werden sollte. Weiterlesen „Eingeimpft (Teil 1)“

Neurodermitis oder so was Ähnliches – der Geschichte dritter Teil

So richtig zur Ruhe kommen wir ja nicht, was die Hautprobleme bei den Tits anbelangt.

Den Anfang gemacht hat Nele in ihrem ersten Lebensjahr mit kleinen kreisrunden, über den ganzen Körper verteilten roten Flecken, als deren Auslöser wir nach einiger Zeit die Kuhmilch identifizieren konnten – trotz eines entsprechenden Test beim Kinderarzt, der eindeutig negativ auf Kuhmilchallergie oder Laktoseintoleranz ausfiel. Weiterlesen „Neurodermitis oder so was Ähnliches – der Geschichte dritter Teil“

Rezept: Mehlbrei mit Äpfeln

Heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsgerichte vorstellen: den Mehlbrei mit Äpfeln. Es ist ein altes Bauernrezept, das aus einer Zeit stammt, als die Lebensmittelvorräte oft knapp waren, und kommt mit entsprechend wenig Zutaten aus. Trotz des bescheidenen Namens ist der Mehlbrei wirklich lecker, was auch die Tiets schnell festgestellt haben. Nach anfänglicher Skepsis freut sich sogar D. inzwischen jedes Mal darauf 🙂 Weiterlesen „Rezept: Mehlbrei mit Äpfeln“

Wissenschaftlicher Anspruch? Alles Quatsch! (Teil 2)

Hier kommt nun der gestern angekündigte 2. Teil meiner Kritik zum am Montag in unserer hiesigen Tageszeitung erschienenen Interview mit Uwe Knop.

Als nächstes äußert sich Herr Knop zu Obst und Gemüse, deren Vertreter ihm als Lebensmittel offensichtlich höchst suspekt sind:

„Dabei gibt es nicht einen einzigen Beweis dafür, dass viel Obst und Gemüse gesünder sind als wenig Obst und Gemüse. Vielleicht schadet es dem Körper sogar, viel Rohkost und Fruktose zu sich zu nehmen.“

Dafür, dass Herr Knops bei der Verurteilung gängiger Ernährungstheorien das Argument eines Mangels an Beweisen breitwalzt, ist es mehr als verwunderlich, dass er zur Präsentation der eigenen Thesen Satzkonstruktionen benutzt, die mit „vielleicht“ beginnen.  Und auch hier wieder ist diese Ausführung sehr einseitig: Müsste er nicht im gleichen Atemzug einräumen, dass  Obst und Gemüse genauso „vielleicht“ gesund sind? Weiterlesen…

Wissenschaftlicher Anspruch? Alles Quatsch! (Teil 1)

Ich bin sauer. Ich koche geradezu. Und das nur wegen eines Zeitungsartikels. Dabei weiß ich noch nicht einmal genau, was micht mehr aufregt: Der unfassbar schlechte Inhalt selbst oder die Tatsache, dass ihm auf diese Weise auch noch eine Plattform geboten wird.

„Diät? Alles Quatsch!“, stand  in provokanten Lettern über dem Interview, das am Montag in der Freien Presse veröffentlicht wurde. Ich begann es zu lesen, und mit jedem Wort wurde mein Entsetzen größer.

Herr Uwe Knop, ein Ernährungswissenschaftler, hat offensichtlich ein neues Buch geschrieben, und scheint nun zur Vermarktung deselbigen nach Möglichkeiten zu suchen, seine Meinung unter die Menschen zu bringen. Weiterlesen…

10 Dinge, die die Tiets wirklich gerne essen

Die Tiets und das Essen: Ein heikles Thema. Das war nicht immer so; sowohl Nele als auch Lena hatten zunächst, als der Brei schrittweise von fester Nahrung abgelöst wurde, ein sehr gutes und unkompliziertes Essverhalten, das im Kindergarten damals fortwährend lobend erwähnt wurde. Das hat sich mit der Zeit leider verloren, und heute muss ich mich schon sehr anstrengen, um den Tiets eine Mahlzeit zu präsentieren, die sie vollständig und ohne Mäkelei zu sich nehmen. Das gilt insbesondere für das Mittagessen: Nur allzu häufig bekommen wir nach dem ersten Bissen von Lena zu hören: „Das schmeckt mir sooo lecker!“. Eine Minute später schon wird das Kinn in die Hand gestützt und das Besteck abgelegt, begleitet von einem zögerlichen „Mamaaa… Das schmeckt mir nicht so gut.“ Lena, die sich ihre große Schwester besonders gern in solchen Momenten zum Vorbild nimmt, legt sofort nach: Sie schiebt den Teller mit Schwung bis zur Tischmitte, während sie voller Inbrunst „Mir aber auch nicht!“ exklamiert. Weiterlesen…

Der Weizen ist schuld

Nach langer Suche haben wir endlich den Auslöser von Lenas Hautausschlag (darüber hatte ich schon im Beitrag „Monat sechs im Leben zu fünft“ berichtet) identifiziert: Es ist der Weizen. Das ist schon irgendwie paradox, weil wir schon längere Zeit eine Nahrungsmittelallergie in Verdacht hatten und deshalb beim Kinderarzt auch extra einen Bluttest haben machen lassen. Mir wird noch heute ganz schlecht, wenn ich daran denke, wie Lena auf der blauen Liege lag, die große Kanüle im schmalen Ärmchen steckend, die Augen vor Angst und Schmerz weit aufgerissen und das Gesicht tränennass, während Ärztin und Schwester minutenlang vergeblich versuchen, die erforderliche Menge an Blut zu bekommen. Ausgerechnet unsere kleine tapfere Lena, die sonst nichts so leicht aus der Bahn wirft. Und wofür? Als ich mich anderthalb Wochen später telefonisch nach den Testergebnissen erkundigte, meinte die Kinderärztin nur, der Test sei negativ ausgefallen. Alles bestens, es wurden keine Allergien gefunden – nicht gegen Weizen, nicht gegen Ei, nicht gegen Gluten, nicht gegen Milch. Weiterlesen…

Willkommen in Leipzig, Paul!

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