Monat zwölf im Leben zu fünft

Oder: Läuft.


Der Monat wird eingeläutet mit Lenas drittem Geburtstag. Das Wetter ist toll, wir können draußen auf der Terrasse feiern, und Lena genießt es sichtlich, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Riesengroß ist sie geworden, die kleine Maus – im Alltag, mittendrin zwischen der großen Schwester und dem Nesthäkchen rückt das nur allzu oft in den Hintergrund. Dabei haben wir allen Grund, stolz auf sie zu sein: Lena hat eine schnelle Auffassungsgabe, sie steht Nele kaum nach, was die sprachlichen Fähigkeiten betrifft, kann sich ziemlich lange konzentriert allein beschäftigen und ist überdies in all ihrem Tun rundherum süß. Den Übergang in den Kindergarten hat sie ohne größere Probleme gemeistert, das bestätigt auch ihre Erzieherin, die sie als liebes, kluges Kind beschreibt. Ob sie sich bei ersterem Attribut versprochen hat? Nein, Spaß beiseite: Lena hat tatsächlich eine sehr liebe, kuschelbedürftige, sensible Seite. Die muss man allerdings suchen, denn sie versteckt sich meist hinter dem Schalk, der ihr im Nacken sitzt und aus den hübschen braunen Augen blitzt, wann immer sie uns ansieht.

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10 Dinge, die die Tiets wirklich gerne essen

Die Tiets und das Essen: Ein heikles Thema. Das war nicht immer so; sowohl Nele als auch Lena hatten zunächst, als der Brei schrittweise von fester Nahrung abgelöst wurde, ein sehr gutes und unkompliziertes Essverhalten, das im Kindergarten damals fortwährend lobend erwähnt wurde. Das hat sich mit der Zeit leider verloren, und heute muss ich mich schon sehr anstrengen, um den Tiets eine Mahlzeit zu präsentieren, die sie vollständig und ohne Mäkelei zu sich nehmen. Das gilt insbesondere für das Mittagessen: Nur allzu häufig bekommen wir nach dem ersten Bissen von Lena zu hören: „Das schmeckt mir sooo lecker!“. Eine Minute später schon wird das Kinn in die Hand gestützt und das Besteck abgelegt, begleitet von einem zögerlichen „Mamaaa… Das schmeckt mir nicht so gut.“ Lena, die sich ihre große Schwester besonders gern in solchen Momenten zum Vorbild nimmt, legt sofort nach: Sie schiebt den Teller mit Schwung bis zur Tischmitte, während sie voller Inbrunst „Mir aber auch nicht!“ exklamiert. Weiterlesen…

Monat sieben im Leben zu fünft

Oder: Wie ich die Mülltonne in den Schlaf wiegte


Ziemlich genau am Ende des sechsten Lebensmonats hat Phil eine wichtige Entdeckung gemacht: Entfernte Gegenstände müssen bei geschicktem Körpereinsatz nicht länger unerreichbar bleiben. Ein Arm muss lediglich in Zielrichtung ausgestreckt werden, der Körper anschließend mit den Knien hinterhergeschoben werden und tataaa: Man befindet sich plötzlich ein ganzes Stück weiter vorn als vorher. Weiterlesen…

Willkommen in Leipzig, Paul!

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